Die Untersuchung des Kammerwinkels (Gonioskopie)

Die Untersuchung des Kammerwinkels ist unverzichtbar, um die korrekte Art des Glaukoms zu diagnostizieren zu können. Sie erfolgt an der Spaltlampe. Es wird nach dem Eintropfen eines Lokalanästhetikums ein sogenanntes Kontaktglas auf das Auge aufgesetzt und dann werden jene Strukturen untersucht, die für den Abfluss des sogenannten Kammerwassers verantwortlich sind.

Sind diese Strukturen offen (frei zugänglich) dann liegt ein offener Kammerwinkel vor, sind sie verschlossen, dann besteht ein Kammerwinkelverschluss. Die therapeutischen Konsequenzen sind dann unterschiedlich.

Mit dem Goniscope GS-1 ® steht das in Österreich einzige Gerät zur Photodokumentation des Kammerwinkels mit Echtfarben zur Verfügung. Dabei wird durch eine rotierende Optik eine 360° Aufnahme des Kammerwinkels mit Echtfarben angefertigt. Die digitalen Aufnahmen erlauben eine objektive Dokumentation der anatomischen Strukturen, eine Dokumentation der Lage allfälliger Drainageimplantate ( zB: Preserflow MicroShunt®, XEN ®, etc) und die Verlaufskontrolle krankhafter Veränderungen. Die Aufnahme erfolgt mit einem Kontaktglas, ist aber aufgrund der Lokalanästhesie völlig schmerzfrei. Da die Aufnahme aber doch bis zu 20 Sekunden dauern kann, verlangt sie eine gewisse Kooperation der Patienten. Sie ersetzt auch nicht die manuelle Gonioskopie, die Stärke liegt in der einzigartigen Dokumentation.

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